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Angeln am Bodensee - Urlaub und Ferien


Angeln am Bodensee

Angeln am Bodensee Der Bodensee, im Dreiländereck Deutschland – Schweiz – Österreich, ist ein beliebtes Urlaubsziel und ein bekanntes Segelrevier. Die einzigartige Lage, die interessanten Städte, die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und auch die sehr gute Wasserqualität des Bodensees sind Gründe für die jährlichen Touristenscharen. Auch an attraktiven Hotels und exzellenten Restaurants mangelt es hier nicht. Nähere Informationen zu den Hotels am Bodensee und Zimmerreservierungen erhalten Sie unter Hotel-Bodensee.com.

Der größte See Deutschlands wird insbesondere von Wassersportfans sehr geschätzt, allen voran die Angler. Wegen der guten Wasserqualität und der reichlich vorhandenen Nahrung tummeln sich im Bodensee zahlreiche verschiedene Fischarten, wie beispielsweise Zander, Aal, Barsch, Hecht, Karpfen, Felchen und Forellen.

Sowohl das Angeln vom Ufer als auch das Angeln vom Boot ist möglich. In der Regel sind für das Angeln am deutschen Ufer ein Fischereischein des entsprechenden Wohnortes und eine befristete Fischereierlaubnis notwendig, diese erhält man bei den örtlichen Gemeinden beziehungsweise bei den Touristeninformationen. Der Preis für diesen Angelerlaubnisschein ist abhängig von der Angelvariante (vom Ufer aus oder vom Boot) und von dem jeweiligen Gewässerteil. Da die attraktivsten Fischgewässer oft gepachtet sind kann, in Abhängigkeit von dem jeweiligen Seeteil, auch eine Genehmigung des Pächters erforderlich sein. Ein derartiges Revier ist zum Beispiel der Konstanzer Trichter, Pächter ist der Angelverein Konstanz. Informationen bezüglich der zulässigen Fangareale erhält man mit Erwerb des Angelerlaubnisscheins. Auch die Schonzeiten und Fangbeschränkungen können hier erfragt werden, wobei die Schonzeiten hauptsächlich in die Winterzeit fallen. Für Kinder bis 10 Jahre ist die Begleitung einer erwachsenen Person Pflicht. Die Begleitperson muss normalerweise im Besitz eines Fischereischeins und eines Fischereierlaubnisscheins sein. Das Kind darf nur als Helfer agieren.

Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren müssen ebenfalls von einem Erwachsenen mit Fischereischein und Angelerlaubnisschein begleitet werden, können jedoch ohne Fischerprüfung einen Jugend - Fischereischein erwerben.
Zulässig sind maximal 2 Angelruten pro Fischereischeininhaber, mit höchstens je 2 Haken. Natürliche und künstliche Köder können verwendet werden, wobei als Köderfische normalerweise lediglich tote Weißfische und tote Kaulquappen genutzt werden dürfen. Um eingeschleppte Fischkrankheiten zu vermeiden wurde diese Regelung erlassen. Prinzipiell darf nur ab einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang geangelt werden, der Aalfang ist vom Ufer aus bis 1 Uhr nachts legitim.

In Österreich besteht die Möglichkeit eine Tageskarte oder Wochenkarte zu erwerben. Der Fischereischein des Heimatortes ist auch hier Bedingung. Die örtlichen Tourismusinformationen beziehungsweise der Fischereiverein in Hard stehen für Informationen zur Verfügung.

Das Angeln vom Ufer aus (bis 150m) ist in der Schweiz normalerweise ohne Erlaubnis möglich, sofern nur eine einfache Angel mit einem üblichen Haken und einem festen Schwimmer, Boje, Zapfen etc. und ein natürlicher Köder verwendet werden. Das Angeln mit Blinker, Grundblei etc. sowie das Angeln vom Boot sind lediglich mit einem Fischereischein beziehungsweise einer Schweizer Anglererlaubnis gestattet.

S.(0-50)                                                                                            zurück zur Übersicht




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